sf² VI.
Winter 2018
Bleiben Sie dran!

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Schulprogramm


Zunächst wurde den Jugendlichen der Bildungsfilm Wenn die Sonne stillsteht gezeigt. Basierend auf der Korrespondenz zwischen Johannes Kepler und Galileo Galilei begleitet der Film die Entdeckungen und Überlegungen der beiden weltberühmten Gelehrten an der Schwelle zur modernen Wissenschaft. Ein anspruchsvoller Fachvortrag von Christian Köberl, dem Generaldirektor des Naturhistorischen Museums, bettete den Filmausschnitt in ein historisches Ganzes. Danach wurde den Jugendlichen der Film Quantenfußball, über die Arbeit des Wiener Quantenphysikers Markus Arndt, gezeigt. Sandra Eibenberger, eine Physikerin aus der Arndt-Gruppe, gab den Schüler(inne)n die Möglichkeit, tiefer in die geheimnisvolle Welt der Quantenphysik einzutauchen. Obwohl sich die beiden gezeigten Bildungsfilme in Machart und Inhalt unterscheiden, behandeln sie doch auch ein gemeinsames Thema: Sie befassen sich mit dem Wesen moderner wissenschaftlicher Forschung. In den Filmen wird deutlich, dass man nur durch konsequentes, gründliches Datensammeln und nur durch richtiges Interpretieren der gewonnenen Daten zu neuen, objektiv richtigen Erkenntnissen kommen kann. Insofern war es naheliegend, den anwesenden Schüler(inne)n zum Abschluss des Programms ergänzende Informationen über die alltägliche Arbeit von Wissenschafter(inne) n zu geben. Diese Aufgabe übernahmen drei Pädagogik-Student(inne)n, die den Schüler- (inne)n den Weg von der Formulierung einer Hypothese, über das wissenschaftliche Experiment bis hin zur Publikation in einem Journal mit möglichst hohem Impact-Factor darlegten.
Die Rückmeldungen der anwesenden Lehrkräfte zum Schüler(innen)programm waren ausnahmslos positiv. Die angesprochenen Themen seien sehr umfangreich behandelt worden und hätten zur weiteren Vertiefung angeregt. Der Wunsch nach einer Fortsetzung der Veranstaltung wurde geäußert.
Eine nicht repräsentative Befragung von den anwesenden Schüler(inne)n ergab, dass in ihren Augen ein zentraler Aspekt von Film für sie Unterhaltung wäre, und dass Filme in der Schule vor allem Abwechslung vom alltäglichen Unterricht bieten würden. Trotzdem beurteilten die Jugendlichen die Qualität der Bildungsfilme grundsätzlich eher negativ: meistens seien sie schlecht gemacht und eben langweilig.